Unser Zuchtstättenname "vom Töpferdorf" wurde Anfang 2013 national durch den DCBS und den VDH sowie international durch die FCI geschützt.

Am linken Niederrhein, besonders zwischen Krefeld und Moyland (Stadt Kleve), lagert der Ton in fetter Bergerde und mageren Brucherdeschichten. Die hiesigen Tonvorkommen verdanken ihr Entstehen der Verwitterung des granitähnlichen Feldspats im frühen Tertiär vor etwa 25 Millionen Jähren. Fette und magere Tone können sowohl für sich als auch in einem entsprechenden Mischungsverhältnis Verwendung finden. Das Töpferhandwerk entwickelte sich stets dort, wo das Arbeitsmaterial Ton anstand.

Zwischen 1620 und 1900 hat es in Sevelen 54 selbstständig arbeitende Töpfer gegeben. Erhalten gebliebene Arbeiten können aber nur 16 Töpfern zugeschrieben werden. Durch die vielen ansässigen Töpfereien, ist Sevelen über seine Grenzen hinaus als Töpferdorf bekannt geworden.

 

Es ist schon mehr als Tradition, wenn am 3. Oktober der allseits bekannte Töpfer- und Handwerkermarkt in Sevelen durchgeführt wird. Bereits seit 1990 findet Sevelens großes Dorffest, veranstaltet von der Vereinsgemeinschaft Sevelen 1969 e.V., der Interessengemeinschaft Sevelener Gewerbetreibende e.V. und der Gemeinde Issum, am damals neugeschaffenen Feiertag auf dem Kirchplatz statt.

Die Geschichte Sevelens als altes Töpferdorf sowie die Eigenschaft gerne gute Dorffeste in Sevelen zu feiern, wurden hier kurzerhand zusammengeführt. Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren waren auch dieses Jahr wieder alle Standplätze weit im Voraus ausgebucht.